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Publikationen 

Entdecken Sie unsere ESG-Updates und unser FAIR BANKING-Magazin. Unsere Publikationen geben Ihnen transparente Einblicke in unsere werteorientierte Bank, die Nachhaltigkeit der Finanzwelt und Themen, die mit unserem FAIR BANKING verbunden sind. 

ESG-Update

In unserem monatlichen LinkedIn-Newsletter informieren wir Institutionen und Unternehmen über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe rund um ESG (Environmental, Social, Governance) und liefern Hinweise auf praxisnahe Tipps zur Umsetzung. Die aktuellen Beiträge finden Sie auch hier.

Ausgabe 02/2026

Vorwort
  • Liebe Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,
    lieber BIB-Freundeskreis,

    während es zuletzt in Sachen ESG digital eher still bei der BIB war, ging es im echten Leben in den vergangenen Wochen umso höher her: Premieren wurden gefeiert, zentrale Themen weitergedacht, neu strukturiert und in konkrete Projekte überführt.

    Ein Meilenstein: Die BIB hat einen hochkarätig besetzten Nachhaltigkeitsbeirat gegründet, der im Juni zum ersten Mal zusammenkam. Im Zentrum der Diskussion stand eine Frage, die aktueller kaum sein könnte: Wie lassen sich Nachhaltigkeit, Sicherheit und gesellschaftliche Resilienz zusammendenken?

    Parallel dazu läuft ein weiteres Großprojekt mit strategischer und regulatorischer Relevanz: die Erstellung eines ESG-Risikoplans nach § 26c KWG. Was das für die BIB, für ihre KundInnen und die Banksteuerung bedeutet, lesen Sie weiter unten.

    Wer noch tiefer in das Thema Nachhaltigkeit bei der BIB einsteigen möchte, dem sei die Lektüre unseres Nachhaltigkeitsberichts empfohlen. Dieser zeigt, wie die BIB Nachhaltigkeit „vom Menschen her“ denkt und warum finanzierte Emissionen für Banken der entscheidende Hebel sind.

    Abschließend haben wir einige Tricks und Tipps zum Hitzeschutz für die Gesundheits-, Sozial- und Wohnungswirtschaft zusammengestellt.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

    Ihr BIB-Team

Erste Nachhaltigkeitsbeiratssitzung: Sicherheit als soziale Verantwortung verstehen
  • Was bedeutet Sicherheit in einer Zeit, in der Krisen nicht nur militärisch, sondern innenpolitisch auch sozial, wirtschaftlich und infrastrukturell spürbar werden? Mit genau dieser Frage hat sich der neu gegründete Nachhaltigkeitsbeirat der BIB bei seiner ersten Sitzung im Juni 2026 beschäftigt. Die Debatte war hochkarätig besetzt, pointiert geführt und für die BIB von strategischer Bedeutung.

    Denn als Finanzierungspartner der Gesundheits-, Sozial-, Wohnungs- und Energiewirtschaft bewegt sich die BIB genau in jenen Feldern, in denen sich Resilienz ganz praktisch entscheidet: bei Versorgungssicherheit, sozialer Stabilität, Energiefragen und belastbarer Infrastruktur. Der Tenor der ersten Sitzung: Nachhaltigkeit und Sicherheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Im Gegenteil – soziale Nachhaltigkeit ist eine Voraussetzung für Stabilität in Krisenzeiten.

    Dem Beirat gehören an: Dr. med. Dirk Albrecht, Garrelt Duin, Prof. Dr. Claudia Kemfert, Martina Merz, Dr. Anna Katharina Meyer, Dr. Christian Scheper, Prof. Dr. Sigrid Graumann, Kristina Jeromin, Pater Elias Füllenbach OP und Nina Eumann.

    Unsere Mitglieder bringen Perspektiven aus Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Industrie, Ethik, Sustainable Finance, Regionalentwicklung, Transformationsfinanzierung und Theologie zusammen. Genau diese Mischung machte das erste Treffen so relevant: Es ging nicht um abstrakte Nachhaltigkeitsrhetorik, sondern um die Frage, wie in geopolitisch unsicheren Zeiten ein starker ziviler Sektor gesichert werden kann.

    Für die BIB ist das mehr als ein Debattenbeitrag. Es ist ein Arbeitsauftrag.

    Lesen Sie hier unsere Pressemeldung.

ESG-Risikoplan in der BIB: Emissionen im Fokus
  • ESG (Environmental, Social, Governance) ist für Banken nicht nur eine Frage der Haltung, sondern essenzieller Bestandteil der Risikobetrachtung und damit der Banksteuerung. Zuletzt wurde diese Tatsache durch die Änderung des Kreditwesengesetzes manifestiert, mit der die Einführung eines verbindlichen ESG-Risikoplans einhergeht. In der BIB arbeiteten die entsprechenden Fachabteilungen in den vergangenen Wochen mit Hochdruck daran, die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Das zentrale Stichwort lautete dabei: finanzierte Emissionen.

    Seit Frühjahr dieses Jahres müssen Banken einen eigenen Plan zur Steuerung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (ESG) vorlegen und regelmäßig aktualisieren. Der ESG-Risikoplan wird zum zentralen Bestandteil der Geschäftsstrategie, des Risikomanagements und der Governance – und enthält konkrete Ziele, Kennzahlen und Maßnahmen für verschiedene Zeithorizonte. Transparente Zielpfade und die Integration von ESG-Risiken in sämtliche Prozesse sind gefragt, die Geschäftsleitung muss ESG-Kompetenz beweisen und ausreichend Ressourcen sichern.

    Im thematischen Fokus der Ziele und Maßnahmen stehen aktuell vor allem die Emissionen: Die BIB rückt unter anderem die Messung und Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks in der nachgelagerten Wertschöpfungskette (finanzierte Emissionen) ins Zentrum. Dabei ist sie vor allem auf KundInnendaten aus dem Kreditgeschäft angewiesen – die systematische Erhebung durch die KundInnen steht erst am Anfang und muss über die kommenden Jahre etabliert werden. Bis dahin helfen Tools wie der Projektionsplan der Bundesregierung, um Emissionswerte abzuschätzen und zu steuern.

    Beginn eines kontinuierlichen Prozesses

    Bei dem verpflichtenden Risikoplan handelt es sich nicht um ein starres Konstrukt, sondern um einen sich entwickelnden Plan. So werden in den kommenden Jahren weitere ökologische Faktoren sowie soziale Aspekte und Biodiversität weiter an Bedeutung gewinnen.

Nachhaltigkeit in der BIB: Unser Bericht
  • Nachhaltigkeit in der BIB endet vor der Haustür? Von wegen: Der wichtigste Hebel bei Nachhaltigkeit liegt in der nachgelagerten Wertschöpfungskette – also im Kreditportfolio und unseren Geldanlagen. Wie wir im Blick auf Nachhaltigkeit aufgestellt sind, wie die betriebsökologische Bilanz der BIB aussieht und welche Themen wir darüber hinaus verfolgen, darüber informiert unser Nachhaltigkeitsbericht.

    Genau dort, wo Kredite vergeben, Investitionen getätigt und wirtschaftliche Entwicklungen mitfinanziert werden, entstehen die größten Wirkungen der Bank – im Positiven wie im Negativen.

    Ein Beispiel sind die finanzierten Emissionen: Diese belaufen sich auf 328.000 t CO₂e (Datenstand Anfang 2026). Das sind 99,876 % der gesamten Emissionen der BIB. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass lediglich 0,124 % der Emissionen vor Ort in der Bank entstehen.

    Der Nachhaltigkeitsbericht zeigt aber auch: Diese Daten sind kein Endpunkt, sondern eher ein Anfang. Noch arbeitet die BIB an einigen Stellen mit Branchenwerten statt mit belastbaren Echtdaten. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, unsere Datenbestände sukzessive zu verbessern.

    Genau deshalb setzt die BIB auf den Dialog mit ihren KundInnen. ESG-Fragebögen, Energieausweise, Gespräche, Veranstaltungen und Wissensformate sollen dazu beitragen, das Portfolio besser zu verstehen und Nachhaltigkeitsrisiken präziser einzuordnen.

    Die Bank positioniert sich dabei nicht nur als Regulatorik-Übersetzerin, sondern als Partnerin in einer Transformation, die ohne belastbare Informationen nicht funktionieren wird.

    Was das konkret bedeutet, erfahren Sie hier.

Wenn der Sommer zum Risiko wird: Hitzeschutz im Fokus
  • Für viele Einrichtungen und Unternehmen aus der Gesundheits-, Sozial- und Wohnungswirtschaft ist Hitze zur handfesten Belastungsprobe geworden. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, soziale Träger und Wohnungsunternehmen stehen vor einer Frage, die mit jedem heißen Sommer dringlicher wird: Wie lassen sich Menschen, Gebäude und Betriebsabläufe wirksam vor Überhitzung schützen?

    Gerade dort, wo vulnerable Gruppen versorgt, begleitet oder untergebracht werden, ist Hitzeschutz mehr als Gebäudetechnik. Er ist Gesundheitsvorsorge, Betriebsstabilität und Teil einer verantwortungsvollen Klimaanpassung.

    Was können institutionelle KundInnen konkret tun?

    Gesundheits- und Sozialwirtschaft

    1. Gebäude ehrlich auf Schwachstellen prüfen: Analysieren Sie systematisch die thermischen Schwachstellen des Gebäudes: Wo heizen sich Räume besonders stark auf? Welche Etagen, Fassaden oder Dachflächen sind besonders betroffen? Wer hält sich dort auf und wie hitzeempfindlich sind diese Personengruppen?
    2. Außenliegende Sonnenschutzmaßnahmen priorisieren: Außenschutz wie Rollläden, Verschattungssysteme, Markisen oder begrünte Fassaden und Dächer sind besonders effektiv.
    3. Geplante und gesteuerte Lüftung umsetzen: Nachtlüftung, klare Lüftungszeiten und automatische Steuerungen helfen, Hitzespitzen abzufedern. Praxistipps und professionelle Leitfäden bieten KLIMEG und das Projekt HIGELA – diese sind speziell für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen aufbereitet.
    4. Prozesse und Versorgungsstrukturen etablieren: Kühlräume, Trinkwasser, flexible Tagesstrukturen und eine angepasste Versorgung von BewohnerInnen sollten frühzeitig organisiert werden. Der Hitzeschutzplan ist hierbei zentral.

    Umfassende Informationen inklusive Lernmaterialien, Handlungsempfehlungen, Kommunikationsleitfäden, Hitzeschutzplänen etc. liefern insbesondere diese Seiten:

    Weiterführende Informationen für die Wohnungswirtschaft

    1. Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) Das BMWSB unterstützt Städte, Wohnungsunternehmen und BauträgerInnen bei der Anpassung an zunehmende Hitze durch Förderung von Grünanlagen, Dach-/Fassadenbegrünung und hitzeangepasster Gebäudetechnik.
      BMWSB – Hitzeschutz
      BMWSB FAQ Hitzeschutz
    2. Förderdatenbank des Bundes Unter dem Stichwort Hitzeschutz finden sich für Unternehmen & Co. hier einige Förderprogramme.
    3. GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. News zu Förderprogrammen, Beratungsangebote und Praxisinfos zum Thema klimaangepasstes Bauen, Sanieren und Begrünen für Mitglieder der Wohnungswirtschaft: Wohnungswirtschaft Online – GdW Verband
Würfel mit ESG-Buchstaben im Vordergrund

Archiv: ESG-Updates

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FABFinance-Newsletter

Unser FABFinance-Newsletter gibt Ihnen regelmäßig Einblicke in unterschiedliche Themen rund um "Female Finance". Die aktuellen Beiträge finden Sie auch hier.

Ausgabe 02/2026

Vorwort
  • „Viel Geld verdienen heißt nicht, viel Geld zu haben.“

    Diese Aussage traf den Nerv bei vielen der über 100 Teilnehmerinnen des FABFinance-Webinars unter dem Titel „Frauen und Finanzen – eine Erfolgsgeschichte“. Die BIB FAIR BANKING lud Anfang Februar erstmalig zu einem digitalen Format speziell für Frauen ein –  die große Nachfrage bestätigte die Notwendigkeit des Themas. Die unabhängige Finanzexpertin und Autorin Magdalena Sporkmann appellierte an die Zuschauerinnen: „Nehmt eure Finanzen selbst in die Hand und löst euch von alten Denkmustern.“ Wenn das mal keine motivierende Botschaft pünktlich zum Weltfrauentag ist!

    Wie das genau funktionieren kann, lesen Sier weiter unten. Außerdem erfahren Sie, wie die BIB FAIR BANKING das Thema Female Finance im Beratungsalltag umsetzt und warum es spezielle Schulungen für BeraterInnen überhaupt braucht.

    Viel Spaß beim Lesen

    Ihr BIB FABFinance-Team

Wohlstand wird weiblich: Finanzielle Unabhängigkeit für Frauen
  • Finanzielle Unabhängigkeit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen – das zeigte die digitale Impuls-Session „Frauen und Finanzen“ der BIB mit der Finanzexpertin und Autorin Magdalena Sporkmann. Ihr Appell: Frauen sollten ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen und sich von alten Denkmustern lösen.

    Viele Frauen verfügen zwar über ein gutes Einkommen, doch bleibt der Vermögensaufbau oft auf der Strecke. Der Grund: Sicherheit wird häufig mit Tagesgeld und hoher Liquidität verwechselt, dabei sind die Renditechancen gering. Sporkmann empfiehlt, den eigenen Status quo zu analysieren, die Rentenlücke zu berechnen und gezielt in renditestärkere Anlagen wie Fonds oder ETFs zu investieren. „Nicht-Investieren hat einen Preis“, so die Expertin.

    Ein weiteres zentrales Thema: Die Vorsorge für den Ruhestand. Wer heute gut verdient, sollte sich nicht in falscher Sicherheit wiegen – denn der Lebensstandard von morgen hängt von klugen Entscheidungen ab. Neben der gesetzlichen Rente sind betriebliche und private Vorsorge sowie zusätzliche Einkommensquellen wie Immobilien wichtige Bausteine.

    Zum Abschluss gibt Sporkmann fünf praktische Tipps: Vermögensübersicht erstellen, Rentenlücke klären, Notgroschen definieren, Versicherungen prüfen und eine Sparroutine etablieren. Ihr Credo: Gute Beratung erkennt man daran, dass sie individuell, verständlich und transparent ist – und nicht verkauft, sondern begleitet.

ExpertInnen für weibliche Finanzen
  • Weibliche Finanzbiografien unterscheiden sich – zu ihren Ungunsten – oft von männlichen. Noch immer liegt der Gender Pay Gap bei 16 Prozent. Und: Frauen haben andere Informations- und Handlungsbedürfnisse bei Finanzthemen.

    Diesen Umständen werden wir bei der BIB jetzt gerecht: Die renommierte Finanzexpertin und ehemalige Bundesbankerin Claudia Müller, Gründerin des Female Finance Forums, hat unsere BeraterInnen und BetreuerInnen aus dem Privatkundengeschäft darauf geschult, weibliche Bedürfnisse aktiv in die Gespräche zur Vorsorge und zum Vermögensaufbau einzubinden.

    Unser Ziel: Ungleichheiten in Finanzbiografien durch gute Beratung und finanzielle Bildung reduzieren und größtmögliche finanzielle Freiheit zu schaffen.

    Wir sind Claudia Müller dankbar für das Teilen ihres Wissensschatzes und die vielen praktischen Tipps. Und wir sind stolz auf unsere KollegInnen, die diese – für Banken sehr besondere Fortbildung – mit so viel Wissbegier, positiven Vibes und Bravour gemeistert haben. Ihr seid echte PionierInnen.

Female Finance zum Nachhören
  • Warum werfen die Themen Geldanlage, Altersvorsorge und finanzielle Selbstbestimmung für Frauen oft ganz eigene Fragen auf? Und was es braucht, um sie in Finanzangelegenheiten bestmöglich zu beraten, erklärt Franziska Föcking, Leiterin der Privatkundenberater der BIB, im aktuellen FAIR BANKING-Podcast.

    [Link]

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Unser Magazin nimmt in jeder Ausgabe ein anderes Hauptthema in den Blick, das mit unserem FAIR BANKING verbunden ist. Es stellt unsere sozial-nachhaltige Ausrichtung der BIB in den Fokus, informiert über Angebote und Leistungen unserer Bank und berichtet über KundInnen, Entwicklungen und Engagement. Schauen Sie einfach mal rein! 

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