Was bedeutet Sicherheit in einer Zeit, in der Krisen nicht nur militärisch, sondern innenpolitisch auch sozial, wirtschaftlich und infrastrukturell spürbar werden? Mit genau dieser Frage hat sich der neu gegründete Nachhaltigkeitsbeirat der BIB bei seiner ersten Sitzung im Juni 2026 beschäftigt. Die Debatte war hochkarätig besetzt, pointiert geführt und für die BIB von strategischer Bedeutung.
Denn als Finanzierungspartner der Gesundheits-, Sozial-, Wohnungs- und Energiewirtschaft bewegt sich die BIB genau in jenen Feldern, in denen sich Resilienz ganz praktisch entscheidet: bei Versorgungssicherheit, sozialer Stabilität, Energiefragen und belastbarer Infrastruktur. Der Tenor der ersten Sitzung: Nachhaltigkeit und Sicherheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Im Gegenteil – soziale Nachhaltigkeit ist eine Voraussetzung für Stabilität in Krisenzeiten.
Dem Beirat gehören an: Dr. med. Dirk Albrecht, Garrelt Duin, Prof. Dr. Claudia Kemfert, Martina Merz, Dr. Anna Katharina Meyer, Dr. Christian Scheper, Prof. Dr. Sigrid Graumann, Kristina Jeromin, Pater Elias Füllenbach OP und Nina Eumann.
Unsere Mitglieder bringen Perspektiven aus Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Industrie, Ethik, Sustainable Finance, Regionalentwicklung, Transformationsfinanzierung und Theologie zusammen. Genau diese Mischung machte das erste Treffen so relevant: Es ging nicht um abstrakte Nachhaltigkeitsrhetorik, sondern um die Frage, wie in geopolitisch unsicheren Zeiten ein starker ziviler Sektor gesichert werden kann.
Für die BIB ist das mehr als ein Debattenbeitrag. Es ist ein Arbeitsauftrag.
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