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Publikationen 

Entdecken Sie unsere ESG-Updates und unser FAIR BANKING-Magazin. Unsere Publikationen geben Ihnen transparente Einblicke in unsere werteorientierte Bank, die Nachhaltigkeit der Finanzwelt und Themen, die mit unserem FAIR BANKING verbunden sind. 

ESG-Update

In unserem monatlichen LinkedIn-Newsletter informieren wir Institutionen und Unternehmen über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe rund um ESG (Environmental, Social, Governance) und liefern Hinweise auf praxisnahe Tipps zur Umsetzung. Die aktuellen Beiträge finden Sie auch hier.

Ausgabe 01/2026

Vorwort
  • Liebe Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,
    lieber BIB-Freundeskreis,

    so still es in den letzten Wochen um diesen Newsletter war, so turbulent war die Zeit im echten Leben. Am 19. Februar 2026 fand unser erstes Experten-Symposium zum Thema „Nachhaltige Transformation im Gesundheitswesen – wer soll das bezahlen?“ statt. Die TeilnehmerInnen aus Geschäftsleitung und den Nachhaltigkeitsressorts von Krankenhäusern erhielten wichtige Fakten rund um Emissionen und Einsparpotenziale sowie zahlreiche praxisnahe Umsetzungstipps.

    Die Beiträge von Prof. Dr. Boris Augurzky, Geschäftsführer des hcb Institute for Health Care Business GmbH sowie Ralf Weber, Gründer und Geschäftsführer der adapton AG sowie von Dr. Tina Wenz von moysies & partners haben wir für diesen Newsletter zusammengefasst.

    Was uns außerdem auf Trab gehalten hat: Änderungen am Kreditwesensgesetz, basierend auf einer europäischen Richtlinie, dem sogenannten BRUBEG. Diese treten ab April in Kraft und haben spürbare Auswirkungen auf die Berücksichtigung von ESG-Risiken in der Bankensteuerung. Mehr dazu weiter unten.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

    Ihr BIB-Team

Zwischen Kostendruck und Klimaschutz
  • Die deutschen Krankenhäuser stehen aktuell vor einer enormen Herausforderung: Neben dem stetigen Kostendruck und den strukturellen Veränderungen wie Digitalisierung, Ambulantisierung und demografischem Wandel gewinnt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Prof. Dr. Boris Augurzky zeigte in seinem Vortrag auf unserem ersten Experten-Symposiums u. a. auf, dass Energieeffizienz und Klimaneutralität nicht nur gesellschaftliche Forderungen sind, sondern durch das Bundes-Klimaschutzgesetz auch zur gesetzlichen Pflicht werden.

    Krankenhäuser verbrauchen pro Bett und Jahr rund 7.800 kWh Strom und 25.000 kWh Wärme – das ist mehr als doppelt so viel wie ein durchschnittlicher Privathaushalt.

    Weitere Zahlen:

    • Die Energiekosten stiegen von 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf 3,0 Milliarden Euro im Jahr 2024 – ein Anstieg von 43 Prozent.
    • Das Gesundheitswesen trägt mit etwa 5,2 Prozent zu den nationalen Treibhausgasemissionen bei.
    • Besonders eindrucksvoll ist die Zahl der CO2-Emissionen: Pro Krankenhausbett entstehen jährlich 8,3 Tonnen CO2. Dies ist mehr als doppelt so viel wie in Privathaushalten.

    Boris Augurzky betonte, dass viele Häuser noch nicht ausreichend auf Energieeffizienz setzen. Zwar verfügen 38 Prozent der Krankenhäuser über Leitlinien zur Energieeffizienz, aber davon schaffen 73 Prozent keine Anreize zum Energiesparen, nur 66 Prozent setzen energiesparende Beleuchtungssysteme ein und nur 21 Prozent nutzen innovative Finanzierungsmodelle wie Contracting.

    Schnelle Amortisiationszeiten

    Die Investitionen in nachhaltige Technologien sind zwar hoch, amortisieren sich aber oft schnell: LED-Beleuchtung rechnet sich bereits nach einem Jahr, Photovoltaik nach sechs bis neun Jahren und Blockheizkraftwerke nach vier bis sieben Jahren. Die Gebäudedämmung hat den größten Effekt, ist aber ohne staatliche Förderung kaum finanzierbar. Gute Erfolge können Krankenhäuser mit der Umsetzung von Maßnahmenpaketen erzielen, zum Beispiel einer Kombi aus nachhaltigem Handeln, Licht- und Beleuchtungskonzepten und der Nutzung von Sonnenergie. Diese Maßnahmen sind vielerorts umsetzbar und erzielen schnelle Ersparnisse.

    Ambitionierte Ziele – hoher Investitionsbedarf

    Die nationalen Klimaziele sind ambitioniert: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um 65 Prozent, bis 2040 um 88 Prozent gesenkt werden; 2045 ist Klimaneutralität das Ziel. Für Nordrhein-Westfalen ergibt sich ein Investitionsbedarf von 7,1 Milliarden Euro, davon 3,0 Milliarden Euro als reine Klimaschutzinvestitionen. Bundesweit wären es rund 34 Milliarden Euro, wovon 14 Milliarden Euro für Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen wären. Die bestehenden Vergütungssysteme decken die Kosten für Klimaschutzmaßnahmen nicht ab.

    Boris Augurzky fordert einen „Krankenhaus-Klimafonds“ mit einem Fördervolumen von 7,7 Milliarden Euro für NRW, um die Klimaneutralität zu ermöglichen. Die Politik müsse rechtliche Grundlagen schaffen und Klimafreundlichkeit als Förderkriterium in der Investitionsförderung verankern. Die Mittel sollten technologieoffen, fair und unbürokratisch zugewiesen werden – etwa über Klimapauschalen oder Sonder-Investitionsprogramme.

    Für KrankenhausmanagerInnen empfiehlt Prof. Augurzky, ein Zielbild für Energie und Klima zu definieren, ein Energiemanagement zu implementieren, Maßnahmenpakete individuell zu schnüren, Fördermöglichkeiten aktiv zu nutzen und relevante Stakeholder frühzeitig einzubinden. Energieeffizienz ist ein betriebswirtschaftlich sinnvoller und sofort umsetzbarer Schritt, der Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Für die vollständige Klimaneutralität braucht es jedoch massive Investitionen und gezielte politische Unterstützung.

Effizienzpotenziale erkennen und heben
  • Im Rahmen des ersten Experten-Symposiums der BIB präsentierte Ralf Weber, Gründer der adapton AG, einen eindrucksvollen Vortrag zum Thema Energiemanagement in Krankenhäusern und Kliniken – ein Thema, das angesichts steigender Energiepreise und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz zunehmend in den Fokus von KrankenhausmanagerInnen rückt.

    Weber betonte, dass Energiemanagement weit mehr sei als die bloße Einführung technischer Lösungen. Es gehe um ein ganzheitliches System, das auf den Anforderungen der ISO 50001 basiert und alle relevanten Stakeholder im Krankenhaus einbindet – von der Geschäftsführung über das Facility Management bis hin zu den technischen Abteilungen und externen Versorgern. Entscheidend für den Erfolg seien dabei nicht nur die richtigen Werkzeuge wie Energiemanagementsoftware oder ein umfassendes Rechtskataster, sondern vor allem Softskills wie Kommunikation, Motivation und Kreativität.

    Weber unterstrich, dass ein Energiemanagementsystem nicht nur zur Kostensenkung beiträgt, sondern auch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie des Gebäudeenergiegesetzes erleichtert und die Basis für die Beantragung von Fördermitteln schafft.

    Einfach sparen

    Für die PraktikerInnen aus den Kliniken besonders relevant waren die Fallbeispiele, die Weber präsentierte und die ohne einen Euro Investition erhebliche Einsparpotenziale bieten:

    • So konnten durch die Optimierung einer Kälteanlage der Energieverbrauch um rund 30 Prozent und die Kosten um etwa 25.000 Euro pro Jahr gesenkt werden.
    • Eine Anpassung der Fernwärmeleistung brachte jährlich sogar 85.000 Euro Einsparung.
    • Weitere Maßnahmen wie die Korrektur von Erdgasabrechnungen, die Nutzung atypischer Netznutzung oder die Kappung von Lastspitzen führten zu weiteren signifikanten Entlastungen im sechsstelligen Bereich.

    Ein zentrales Fazit Webers: Proaktives Energiemanagement vermeidet Fehler und unnötige Kosten, amortisiert sich kurzfristig und sichert nachhaltig langfristige Investitionen. Besonders für Krankenhäuser, die unter hohem Kostendruck stehen und gleichzeitig Versorgungssicherheit gewährleisten müssen, ist ein systematisches Energiemanagement ein unverzichtbares Steuerungsinstrument. Die Integration aller relevanten Bereiche, eine klare Kommunikation und die kontinuierliche Schulung und Motivation der MitarbeiterInnen seien dabei ebenso wichtig wie die technische Umsetzung.
    So wird Energiemanagement zum Erfolgsfaktor für die Energiewende im Gesundheitswesen – und zur nachhaltigen Entlastung der Krankenhausbudgets.

Förderprogramm für Krankenhäuser: Erst kommt die Strategie
  • Krankenhäuser stehen zunehmend vor der Herausforderung, notwendige Investitionen unter schwierigen finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen zu treffen. Dr. Tina Wenz von moysies & partners zeigte bei unserer Veranstaltung, dass erfolgreiche Investitionsentscheidungen weit über die reine Beantragung von Fördermitteln hinausgehen. Entscheidend ist ein strategischer Prozess, der Finanzierung, organisatorische Voraussetzungen und langfristige Ziele miteinander verbindet.

    Investitionsdruck zwischen Stabilität und Transformation

    Im Zentrum vieler Managemententscheidungen steht ein Spannungsfeld: Einerseits müssen Kliniken ihren laufenden Betrieb sichern, etwa durch stabile Liquidität, organisatorische Machbarkeit und Risikobegrenzung. Andererseits erfordert die Transformation des Gesundheitswesens langfristige Investitionen in Digitalisierung, neue Versorgungsmodelle und innovative Technologien. Diese beiden Perspektiven – Stabilität und Transformation – prägen zunehmend die strategischen Entscheidungen der Krankenhausleitungen.

    Der Investitionsbedarf ist dabei breit gefächert. Zu den typischen Maßnahmen gehören bauliche Sanierungen, etwa im Bereich Brandschutz oder Hygiene, sowie die Modernisierung technischer Infrastruktur wie Energieversorgung, Lüftungsanlagen oder Notstromsysteme. Ebenso wichtig sind Ersatzbeschaffungen für Medizintechnik und grundlegende IT-Systeme wie Krankenhausinformationssysteme.

    Darüber hinaus gewinnen strategische und innovative Projekte an Bedeutung. Dazu zählen etwa der Aufbau spezialisierter medizinischer Zentren, die Digitalisierung klinischer Prozesse – beispielsweise elektronische Medikationssysteme oder Patientenportale – sowie Datenplattformen für Controlling und Business Intelligence. Zukunftsorientierte Konzepte reichen von KI-gestützten Entscheidungsunterstützungssystemen über Predictive Analytics zur Kapazitätsplanung bis hin zu telemedizinischen Netzwerken oder robotischen Anwendungen jenseits der klassischen Chirurgie.

    Strukturelle Herausforderungen bei Investitionen

    Viele Krankenhäuser sehen sich gleichzeitig mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Ein zentraler Faktor ist der hohe Investitionsstau in Gebäuden und Infrastruktur. Hinzu kommt, dass mehrere Transformationsprojekte parallel umgesetzt werden müssen, während regulatorische Anforderungen und Qualitätsvorgaben weiter steigen.

    Auch die Finanzierungssituation erschwert Investitionsentscheidungen. Begrenzte Eigenmittel, steigende Bau- und Technikkosten sowie unsichere Erlös- und Refinanzierungsperspektiven erhöhen das Risiko großer Projekte. Gleichzeitig spielen Faktoren wie Zinsniveau, Förderbedingungen oder der Zugang zum Kapitalmarkt eine wichtige Rolle.

    Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass Investitionsentscheidungen nicht isoliert getroffen werden können. Sie müssen in ein strategisches Gesamtportfolio eingebettet werden, das Prioritäten, Risiken und Auswirkungen auf Liquidität und Cashflow berücksichtigt.

    Erfolgsfaktoren im Fördermittelprozess

    Förderprogramme können wichtige Impulse für Investitionen liefern, etwa in den Bereichen Energieeffizienz, IT-Infrastruktur oder neue Arbeitsmodelle. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass der Erfolg eines Förderprojekts stark von der organisatorischen Vorbereitung abhängt.

    Der Förderprozess lässt sich dabei in vier Phasen gliedern:
    In der Vorbereitungsphase steht zunächst die strategische Zielklärung im Vordergrund: Warum soll ein Projekt umgesetzt werden und welchen Beitrag leistet es zum Gesamtportfolio der Organisation? Gleichzeitig müssen interne Kapazitäten geprüft und Governance-Strukturen aufgebaut werden, etwa durch klare Rollen, Entscheidungsstrukturen und Controlling-Mechanismen.

    Während der Antragstellung sind eine realistische Projektbeschreibung, ein belastbarer Finanzplan sowie die Abstimmung mit Einkauf und Controlling entscheidend. In der Umsetzungsphase rücken dann Programmlenkung, Budgetkontrolle und die Einhaltung von Förderauflagen in den Fokus. Der Abschluss eines Projekts erfordert schließlich eine vollständige Dokumentation, Nachweisführung und die Integration der gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige Projekte.

    Integrierte Steuerung von Projekten und Programmen

    Ein weiteres zentrales Thema ist die organisatorische Steuerung von Investitionsprojekten. In vielen Einrichtungen werden Projekte isoliert initiiert, wodurch Transparenz über Abhängigkeiten, Prioritäten und Ressourcen fehlt. Dies kann zu Verzögerungen, ineffizientem Ressourceneinsatz und unklaren Projektzielen führen.

    Als Lösung wird ein integrierter Managementansatz vorgeschlagen, der Portfolio-, Programm- und Projektmanagement miteinander verbindet. Dabei übernimmt ein zentrales Steuerungsgremium die strategische Priorisierung von Projekten, während ein Projektportfoliomanagement oder Project Management Office die Koordination und Transparenz sicherstellt.

    Ergänzt wird dieses Modell durch Risiko- und Anforderungsmanagement. Während das Risikomanagement potenzielle Projektrisiken bewertet und überwacht, sorgt das Anforderungsmanagement dafür, dass technische und organisatorische Anforderungen systematisch erfasst und umgesetzt werden.

    Zentrale Erkenntnisse

    Die Ergebnisse des Workshops verdeutlichen mehrere grundlegende Prinzipien für erfolgreiche Investitionsentscheidungen. Erstens sollten Förderprogramme nicht Ausgangspunkt, sondern Bestandteil einer strategischen Investitionsplanung sein. Zweitens empfiehlt sich die Bündelung einzelner Maßnahmen zu größeren Investitionspaketen, um Fördermöglichkeiten effektiver zu nutzen.

    Darüber hinaus zeigt sich, dass eine hohe Förderquote allein kein ausreichendes Entscheidungskriterium ist. Wirtschaftlichkeit, organisatorische Machbarkeit und langfristige strategische Effekte müssen stärker berücksichtigt werden. Ebenso entscheidend ist eine klare Governance-Struktur mit definierten Rollen, zentraler Steuerung und professionellem Fördermittelcontrolling.

    Ein wichtiger Schritt besteht daher darin, von isolierten Einzelmaßnahmen zu strukturierten Investitionsprogrammen überzugehen. Statt kurzfristiger Einzelentscheidungen sollte eine strategische Investitionsmatrix entwickelt werden, die Projekte nach Nutzen, Wirtschaftlichkeit und Risiko bewertet. 

Änderungen am Kreditwesengesetz: Stärkere Verankerung von ESG im Risikomanagement
  • Änderungen am Kreditwesengesetz (KWG) verpflichten Banken ab dem 1. April 2026 dazu, Nachhaltigkeitsrisiken noch stärker und vor allem quantitativer in ihr Risikomanagement zu integrieren und einen speziellen ESG-Risikoplan zu erstellen. Doch was bedeutet das konkret – und welche Auswirkungen hat das auf institutionelle BankkundInnen?

    §26c und §26d KWG im Fokus

    Der neue §26c KWG schreibt vor, dass Banken ESG-Risiken – also Risiken, die sich aus Umweltfaktoren (wie Klimawandel), sozialen Aspekten (wie Arbeitsbedingungen) und Fragen der Unternehmensführung ergeben – aktiv im Risikomanagement berücksichtigen müssen. Das betrifft nicht nur kurzfristige, sondern auch mittel- und langfristige Risiken mit einem Zeithorizont von mindestens zehn Jahren. Banken müssen dafür ihre Strategien und Prozesse regelmäßig überprüfen und anpassen. Zudem wird verlangt, dass die personelle und technische Ausstattung sowie die Vergütungssysteme auf die Berücksichtigung von ESG-Risiken ausgerichtet werden.

    Der neue §26d KWG verpflichtet die Geschäftsleitung, einen ESG-Risikoplan zu erstellen. Dieser Plan muss die finanziellen Risiken, die sich aus ESG-Faktoren ergeben, adressieren und quantifizierbare Ziele und Kennzahlen enthalten. Die Überwachung und Steuerung dieser Risiken müssen auf kurze, mittlere und lange Sicht erfolgen.

    Warum betrifft das auch BankkundInnen?

    Für institutionelle KundInnen bedeutet die neue ESG-Regulierung, dass Banken künftig noch genauer hinschauen, wie nachhaltig Unternehmen wirtschaften, die Kredite erhalten wollen. Die Änderungen im KWG erfordern insbesondere eine viel stärkere Quantifizierung von ESG-Faktoren, um Risiken genauer zu bestimmen sowie Ziele und Maßnahmen aufzusetzen zu können. Das bedeutet, dass Banken von KreditnehmerInnen eher mehr als weniger Angaben für eine solche Quantifizierung benötigen.  

Würfel mit ESG-Buchstaben im Vordergrund

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FABFinance-Newsletter

Unser FABFinance-Newsletter gibt Ihnen regelmäßig Einblicke in unterschiedliche Themen rund um "Female Finance". Die aktuellen Beiträge finden Sie auch hier.

Ausgabe 02/2026

Vorwort
  • „Viel Geld verdienen heißt nicht, viel Geld zu haben.“

    Diese Aussage traf den Nerv bei vielen der über 100 Teilnehmerinnen des FABFinance-Webinars unter dem Titel „Frauen und Finanzen – eine Erfolgsgeschichte“. Die BIB FAIR BANKING lud Anfang Februar erstmalig zu einem digitalen Format speziell für Frauen ein –  die große Nachfrage bestätigte die Notwendigkeit des Themas. Die unabhängige Finanzexpertin und Autorin Magdalena Sporkmann appellierte an die Zuschauerinnen: „Nehmt eure Finanzen selbst in die Hand und löst euch von alten Denkmustern.“ Wenn das mal keine motivierende Botschaft pünktlich zum Weltfrauentag ist!

    Wie das genau funktionieren kann, lesen Sier weiter unten. Außerdem erfahren Sie, wie die BIB FAIR BANKING das Thema Female Finance im Beratungsalltag umsetzt und warum es spezielle Schulungen für BeraterInnen überhaupt braucht.

    Viel Spaß beim Lesen

    Ihr BIB FABFinance-Team

Wohlstand wird weiblich: Finanzielle Unabhängigkeit für Frauen
  • Finanzielle Unabhängigkeit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen – das zeigte die digitale Impuls-Session „Frauen und Finanzen“ der BIB mit der Finanzexpertin und Autorin Magdalena Sporkmann. Ihr Appell: Frauen sollten ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen und sich von alten Denkmustern lösen.

    Viele Frauen verfügen zwar über ein gutes Einkommen, doch bleibt der Vermögensaufbau oft auf der Strecke. Der Grund: Sicherheit wird häufig mit Tagesgeld und hoher Liquidität verwechselt, dabei sind die Renditechancen gering. Sporkmann empfiehlt, den eigenen Status quo zu analysieren, die Rentenlücke zu berechnen und gezielt in renditestärkere Anlagen wie Fonds oder ETFs zu investieren. „Nicht-Investieren hat einen Preis“, so die Expertin.

    Ein weiteres zentrales Thema: Die Vorsorge für den Ruhestand. Wer heute gut verdient, sollte sich nicht in falscher Sicherheit wiegen – denn der Lebensstandard von morgen hängt von klugen Entscheidungen ab. Neben der gesetzlichen Rente sind betriebliche und private Vorsorge sowie zusätzliche Einkommensquellen wie Immobilien wichtige Bausteine.

    Zum Abschluss gibt Sporkmann fünf praktische Tipps: Vermögensübersicht erstellen, Rentenlücke klären, Notgroschen definieren, Versicherungen prüfen und eine Sparroutine etablieren. Ihr Credo: Gute Beratung erkennt man daran, dass sie individuell, verständlich und transparent ist – und nicht verkauft, sondern begleitet.

ExpertInnen für weibliche Finanzen
  • Weibliche Finanzbiografien unterscheiden sich – zu ihren Ungunsten – oft von männlichen. Noch immer liegt der Gender Pay Gap bei 16 Prozent. Und: Frauen haben andere Informations- und Handlungsbedürfnisse bei Finanzthemen.

    Diesen Umständen werden wir bei der BIB jetzt gerecht: Die renommierte Finanzexpertin und ehemalige Bundesbankerin Claudia Müller, Gründerin des Female Finance Forums, hat unsere BeraterInnen und BetreuerInnen aus dem Privatkundengeschäft darauf geschult, weibliche Bedürfnisse aktiv in die Gespräche zur Vorsorge und zum Vermögensaufbau einzubinden.

    Unser Ziel: Ungleichheiten in Finanzbiografien durch gute Beratung und finanzielle Bildung reduzieren und größtmögliche finanzielle Freiheit zu schaffen.

    Wir sind Claudia Müller dankbar für das Teilen ihres Wissensschatzes und die vielen praktischen Tipps. Und wir sind stolz auf unsere KollegInnen, die diese – für Banken sehr besondere Fortbildung – mit so viel Wissbegier, positiven Vibes und Bravour gemeistert haben. Ihr seid echte PionierInnen.

Female Finance zum Nachhören
  • Warum werfen die Themen Geldanlage, Altersvorsorge und finanzielle Selbstbestimmung für Frauen oft ganz eigene Fragen auf? Und was es braucht, um sie in Finanzangelegenheiten bestmöglich zu beraten, erklärt Franziska Föcking, Leiterin der Privatkundenberater der BIB, im aktuellen FAIR BANKING-Podcast.

    [Link]

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